MaMu-Art
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Über mich

Martin Musiol , Jahrgang 49

 

Ich bin aufgewachsen in Lübeck, künstlerisch geprägt von Peter Kleinschmidt, einem Lübecker Künstler, meinem Kunstlehrer. Ich habe zu der Zeit viel gezeichnet, ich entschied mich, nicht Kunst zu studieren, sondern für einen „anständigen“ Beruf, ich wurde Biologie- und Chemielehrer, Beratungslehrer, auch Kunst- erzieher und Psychologie-Lehrer am Gymnasium, dann in der Krisenintervention der Schulbe- hörde, Gewaltmoderator und Lehrer in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Studiert habe ich  Malerei an der Kunstschule Blankenese bei Eleonore Elfers und an der Malschule Ottensen bei Irene Velthuis nebenberuflich.

Ich habe lange im Hamburger Schanzenviertel gelebt und wohne heute mit meiner Familie in Pinneberg. Ich bin Mitglied und zweiter Vorsitzender der Künstlergilde Pinneberg und im erweitertem Vorstand des Kreiskulturverbands im Kreis Pinne-  berg.

 

 

Mein beruflicher und künstlerischer Werdegang scheint widersprüchlich zu sein. Mir selbst ist erst spät aufgegangen, dass es doch nur eine Ausrichtung gibt: Menschen zu ergründen.

So habe ich Biologie und Chemie studiert und als Gymnasiallehrer praktiziert, der Mensch in seiner Anatomie und in seinem Stoffwechsel auf der einen Seite und der Schüler als sich entwickelndes Wesen standen im Mittelpunkt, parallel dazu begann ich meine Ausbildung an der Kunstschule Blankenese . Meine Weiterbildung in Psychologie zum Beratungslehrer und die Betreuung auch von psychisch erkrankten und auffälligen Schülern erweiterten meinen Bezug.

Künstlerisch beschäftige ich mich fast ausschließlich mit Menschen, häufig in Extremsituationen, Konflikten, Stimmungen.

Nach einer langen Zeit, in der ich viel expressiv in Acryl gemalt habe, entdecke ich auch andere Techniken, die Collage, Geschnittenes/Scherenschnitte, Radierungen und aktuell die Fotografie.

Mein  Fotobuchprojekt zu den Wänden im Schanzenviertel, natürlich hat das mit Menschen zu tun.

Das Episodenbuch zur Geschichte einer Straße, der Susannenstraße im Schanzenviertel "kopfsteinpflaster Susannenstraße"erzählt von den Menschen, die in dieser Straße gelebt haben.

 

Seit 1990 habe ich in vielen Einzel- und Gruppenpräsentationen ausgestellt, viele im Hamburger Schanzenviertel und im Kreis Pinneberg.

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© Petra Musiol